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Review: Climate Transformation Summit 2020

Weniger CO2 am Arbeitsplatz, dank der Cloud. Die Digitalbranche geht zwei Schritte voraus!

Viele Unternehmen arbeiten mittlerweile daran ihren CO2 Ausstoß zu reduzieren. Das Thema Umweltbewusstsein wird immer relevanter. Ein deutliches Vorbild ist hierbei die Digitalbranche. Durch flexibles Home-Office und ressourcenschonendes Arbeiten zeigen viele Companies, wie es funktionieren kann. Auf dem digitalen Climate Transformation Summit, vom 26.06.2020, haben sich einige Speaker getroffen und sich über Fortschritte, Anregungen und Konzepte ausgetauscht.

 

Wir als Innovations ON möchten von Anfang an unsere Verantwortung für unsere Umwelt wahrnehmen. Als Startup gibt es immer sehr vieles, das einen operativ in Anspruch nimmt und erstmal dringender scheint. Umso wichtiger ist es, so früh wie möglich den Grundstein für eine Firmenkultur zu legen, die sich ihrer Verantwortung bewusst ist. Deswegen haben wir ein klares Commitment für uns getroffen.
Da hat es bestens gepasst, dass das Climate Transformation Summit 2020 vor der Tür stand. Unser Albert hat daran teilgenommen und berichtet hier von seinem Tag.

Eines vorweg: das CTS2020 war für mich schon eine ziemlich spannende Veranstaltung. Insbesondere die Speaker waren gut ausgewählt und konnten zu den jeweiligen Themen Food, Energie, Gebäude, Produktion, Mobilität, Digital und Umwelt qualifizierten Input geben.

So berichtete z.B. Corinna Weinmiller von Nestlé welche Maßnahmen das Unternehmen unternimmt, um den eigenen CO2 Ausstoß zu reduzieren und 2050 klimaneutral zu sein. Ihre Einblicke bestätigen vor allem, dass ein großer Konzern seine Strukturen nicht von heute auf morgen umstellen kann. Manche Teilnehmer hatten dafür wenig Verständnis und äußerten ihre Bedenken gegenüber Nestlé sehr offen. Diese Offenheit, Kritik zu äußern und auszuhalten, zeichnete das Summit aus. Es war sicher keine Veranstaltung, bei der alle einer Meinung waren und besonderer Wert darauf gelegt wurde, unbequeme Themen auszublenden. Umweltverschmutzung ist nun mal ein unbequemes Thema und dementsprechend kontrovers waren die Diskussionen.

Andreas Kuhlmann, CEO der Deutschen Energie-Agentur, äußerte sich dabei in mehrere Richtungen kritisch:
"Es ist wichtig, mal den Blick zu weiten. Es gibt Länder auf dieser Welt, die ein Vielfaches von Deutschlands Emissionen in die Luft blasen. In einigen Ländern nimmt die Umweltverschmutzung zu. Da ist es nicht zielführend, wenn wir nach neuen Wegen suchen auch noch an der letzten Stellschraube zu drehen. Wir müssen global denken. Deutschland ist zwischenzeitlich das Umweltlabor der Welt, die schauen alle hierher. Wir sind sehr weit und sollten uns nicht schlechter machen, als wir sind. Wir gehen oft mit einer schlechten Laune an diese Themen ran, die völlig unangebracht ist und die Realität auch nicht widerspiegelt."

Einen besonderen Aufruf richtete er in Richtung Digitalbranche:
"Wenn die Digitalbranche es nicht schafft CO2 neutral zu werden, wie sollen es dann die anderen hinkriegen? Das ist doch peinlich!"

In der Tat hat die Digitalbranche, zu der ja auch wir gehören, weitreichende Möglichkeiten z.B. CO2 zu reduzieren. Als Cloud-Beratungsunternehmen haben wir also ganz automatisch eine Vorbildfunktion, die wir auch ernst nehmen möchten. 
Das sieht aktuell so aus:

  • Wir haben keine eigenen Server im Haus und beziehen sämtliche IT-Ressourcen aus der Cloud
  • Jeder Mitarbeiter ist so ausgestattet, dass er von überall aus arbeiten kann. Wann ein Mitarbeiter Home-Office macht entscheidet er selbst
  • Mit Office365 sind wir bestens ausgestattet, um unsere Kunden digital zu treffen (in Zeiten von Corona ohnehin überlebenswichtig) und Fahrtwege zu reduzieren

Diesen CleanIT Ansatz tragen wir übrigens auch zu unseren Kunden. Dass der Einsatz von Cloud Innovation und Entwicklung in Unternehmen beschleunigen kann hat vermutlich jeder schon mal gehört. Dass es aber auch ein echtes Instrument sein kann, um seine CO2-Emissionen zu reduzieren spielt meist überhaupt keine Rolle. Dabei arbeiten AWS und Azure daran, in den nächsten Jahren eine grüne Klima-Bilanz zu schreiben, d.h. sie möchten mehr CO2 vermeiden, als sie selbst produzieren. Auch andere spannende Menschen haben ihr Engagement vorgestellt.
Christian Kroll hat Ecosia vorgestellt. Obwohl ich ja glaube, dass mittlerweile jeder die Suchmaschine, die Bäume pflanz, kennt! Spannend war es trotzdem. Wilfried Gillrath von Lichtblick, einem Energieanbieter, der 100% Ökostrom liefert, durfte natürlich auch nicht fehlen. Mein persönliches Highlight war allerdings der Input von Kraftblock, für den Frank Thelen ja gelegentlich Werbung macht, da er dort investiert ist. Kurz zusammengefasst nutzt Kraftblock die Abwärme der Industrie, die aktuell in die Atmosphäre geblasen wird, um damit Energie zu speichern. 

Danke an Lara Obst und ihr Team! Tolle Arbeit!!

Public-Cloud, Cloud

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